Der Duftgarten

Düfte sind etwas ganz Besonderes – sie beeinflussen unsere Gefühle

Dabei ist ihre Wirkung ganz unterschiedlich, Düfte können uns etwa in ruhige, romantische Stimmung versetzen oder anregend wirken. 

Ein Duftgarten nutzt gezielt die Wirkung verschiedener Pflanzenarten, deren Blätter, Blüten oder Rinde einen aromatischen Duft verströmen. Die Auswahl an Bäumen, Sträuchern, Stauden und Kräutern ist so groß, dass man im Duftgarten vom Frühling bis in den Herbst in Aromen schwelgen kann. Neben Klassikern wie Hyazinthen, Duft-Veilchen, Flieder, Lavendel, Rosen, Phlox, Pfingstrosen, Indianernessel und diversen Würzkräutern lassen sich natürlich auch seltenere Duftpflanzen wie der Winter-Duftschneeball mit seinen nach Vanille riechenden Blüten im November in den Garten holen. Duftgärten locken außerdem viele Insekten wie Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an, ein positiver Nebeneffekt für Naturgärtner.
 

Duftende Ecken und Inseln können in jedem Garten geschaffen werden. Und dann gilt - Augen schließen, einatmen und genießen!
 

Für die Anlage eines Duftgartens sind der persönliche Geschmack und Geruchssinn ausschlaggebend, weil viele Menschen Gerüche unterschiedlich wahrnehmen. Im Pflanzplan sollte neben der Duftnote auch berücksichtigt werden, dass die Reichweite und Stärke der Düfte von Pflanze zu Pflanze variiert und viele Duftpflanzen zu unterschiedlichen Tageszeiten und Jahreszeiten ihr Aroma entfalten. So entfalten manche Stauden wie z.B. die Nachtkerze erst am Abend ihre Blüten, um mit ihrem betörenden Duft Nachtschwärmer zur Bestäubung anzulocken. Grundsätzlich entfalten sich die ätherischen Öle der Duftpflanzen am besten an sonnigen und windstillen Plätzen, mit von der Sonne erwärmten Steinen als Duftverstärkern.

Auch die Duftart der Pflanzen sollte im Duftgarten berücksichtigt werden


Zu eng gepflanzte stark duftende Pflanzen ergeben einen neuen, nicht immer angenehmen, Duft. Daher empfiehlt sich manchmal das Anlegen von Duftnischen, in denen sich die Pflanzen-Düfte konzentrieren können. So sollte man Pflanzen mit zartem Aroma auf jeden Fall geschützt platzieren.

Bei größeren Gärten könnte auch ein Duftweg mit verschieden duftenden Pflanzen angelegt werden, der einen Spaziergang zu einem „sinnlichen“  Erlebnis der besonderen Art macht.

Ein Duftgarten kann wohlriechende Pflanzen aller Arten und Größen enthalten - von Kräuterpolstern, aromatischen Stauden und Gehölzen bis zu Rosen und Kletterpflanzen, die bei wenig Platz ihr Aroma in der Höhe verströmen. Selbst in Pflasterfugen lassen sich trittfeste Kräuter, wie die nach Apfel duftende Römische Kamille, pflanzen. Soll Ihr ganzer Garten eine einzige Duft-Oase werden, beachten Sie drei Dinge: Pflanzen Sie in mehreren Ebenen – am Boden, in Hand- und Nasenhöhe (v.a. niedrig wachsende Duftpflanzen) und über Kopf. Planen Sie einen Windschutz als Duftbewahrer, falls nötig. Und vergessen Sie nicht auf eine Sitzgelegenheit, um die Aromenvielfalt auch genießen zu können.

Am meisten profitieren Sie von einem Duftstreifen rund um die Terrasse. Bei geschickter Kombination begleitet der Wohlgeruch Sie durchs ganze Gartenjahr. Kein Platz für ein Beet? Stellen Sie doch einfach Duft-Töpfe auf, um Ihren Lieblingsduft um sich zu haben.

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