Der formale Garten

Klassisch oder modern

Der klassische formale Garten

Die klassischen formalen Gärten Italiens und Frankreichs, sowie die klar strukturierten Gärten des frühen 20. Jahrhunderts in England, als auch die Villen- und Landhausgärten Österreichs representieren den klassischen Gartenstiel der damaligen Zeit.

Erkennungsmerkmale für den formalen, klassischen Gartenstiel sind Wege aus Klinker, gut verarbeiteter Naturstein für Mauern, geschnittene Formhecken für die Raumgrenzen, die Betonung von Sichtachsen, sowie  geometrische Anlagen. Formale Gärten erzeugen eine sehr repräsentative Wirkung und haben dennoch romantischen Charakter.


Der moderne formale Garten

Heute faszinert uns das Spiel mit der Ordnung und der Symmetrie. In Hausgärten bieten symmetrisch angelegte Parterres, aus Hecken geschnittenen Formen und Figuren, die Möglichkeit, formale Anlagen zu gestalten. 
 

Oft ist die Gestaltung zurückhaltend und schlicht. Das macht diese Gärten meist pflegeleicht, und schenkt Ihnen die Zeit, Ihren Garten zu genießen.
 

Zeitgenössisch heißt, in der Jetztzeit zu leben  und die heutigen Tendenzen in Mode, Grafik und Design zu verarbeiten. Wer heute einen zeitgenössischen Garten nach heutigen Maßstäben anlegt, vertraut darauf, dass die Geschichte der Gartenkunst fortgesetzt wird.

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In den letzten beiden Jahrzehnten ist die Klarheit und Einfachheit in die Gartenarchitektur zurückgekehrt. Viele bezeichnen diese Richtung als „Minimalismus“. Die Suche nach einer selbstverständlichen, schlichten und geradlinigen Struktur des Gartens bedeutet aber heute mehr als das alte Postulat der Moderne „Form follows function“. Es geht um mehr als simple Funktionalität. Der Garten wird  vielmehr in seiner Einfachheit inszeniert. Licht im Garten, aufwendige Wasserbecken, architektonische Mauern und Terrassen gehören zum Repertoir zeitgenössisch-moderner Gärten.
 

Zunehmens wird der Garten als erweiterter Wohnraum des Hauses gesehen.
 

Das ist nichts Neues und begleitet die Gartengestaltung mindestens seit 100 Jahren. Doch gibt es heute Außenmobiliar, die den Möbeln des Innenraums sehr ähnlich sind und die Trennung zwischen Innen und Außen weiter verschwimmen lassen.

Auch neue Materialien bereichern die Gartengestaltung, man denke an Sichtbeton, braun-rostigen Corten-Stahl, Steingabionen für Mauern und Glassplit für die Gartenwege. Einzelne Pflanzenarten werden oft in großflächigen monotonen Pflanzungen eingesetzt; Präriepflanzen aus Nordamerika betonen Gräser als grafische Elemente im Garten.

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